Vision X - Kampfkunst
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Taekwondo
 
... ist eine traditionelle Kampfkunst, die es im Laufe der letzten
zwei Jahrtausende zu einem modernen Wettkampfsport
geschafft hat und seit den olympischen Spielen 2000 in Sydney
auch zu den olympischen Disziplinen gehört. Den großen
Bekanntheitsgrad und die steigende Beliebtheit verdankt das
Taekwondo seinen teilweise akrobatischen Fußtechniken. Es ist
jedoch ein Irrglaube, dass der Taekwondoin sich ausnahmslos
auf diese spektakulären Techniken versteht. Vielmehr
beinhaltet das Taekwondo eine Vielzahl an Techniken, die es
dem geübten Taekwondoin erlauben, sich sowohl im Wettkampf
als auch in Notwehrsituationen zu behaupten.
                                                                      
 
 
Ursprung und Geschichte
des Taekwondo
 
Nachweislich wurden die ersten, zumindest Taekwondo ähnlichen Techniken, bereits im
Jahre 37 v. Chr. praktiziert, wie Höhlenmalereien aus dem damaligen Königreich Koguryo im
Norden Koreas belegen. Die Kunst, sich mittels Tritten und Schlägen verteidigen zu können,
genoss damals großes Ansehen. So mussten sich die Krieger der damaligen Königreiche
Koguryo, Silla, Baekje und Koryo doch auch bei dem Verlust der Waffe im Kampf weiterhin
verteidigen können. Der berühmteste dieser Orden ist auch heute noch die Gruppierung der
Hwarangkrieger aus Silla. Diese waren es, die nicht nur den Kampf trainierten, sondern sich
auch mit der Vervollkommnung der Person beschäftigten. Nach der Vereinigung der
Königreiche verlor die Kunst des waffenlosen Kampfes immer mehr an Bedeutung, mangelte
es doch an einem Grund zur Ausübung. Als Korea dann auch noch von den Japanern
besetzt wurde, verboten diese die Ausübung der Kampfkünste und das heutige Taekwondo
wurde nur noch von einigen wenigen Meistern praktiziert. Erst nach dem Ende des zweiten
Weltkrieges und der Befreiung Koreas von den Japanern wurden die Kampfkünste wieder
zum Leben erweckt.
 
 
                                                                                                                                                                                                                                                                                                     
Der damalige Leutnant Choi Hong Hi wurde daraufhin von der Regierung Koreas mit der
Vereinigung aller dato bestehenden Kampfkünste beauftragt.
So war er es, der die vielfältigen Techniken mit den großen Meistern Koreas vereinheitlichte
und mit diesen den Weg des Taekwondo bestimmte.
Es vergingen jedoch noch einige Jahre, bis das Taekwondo die Welt eroberte. In
Deutschland geschah dies im Jahre 1965, als eine Abordnung der koreanischen Meister zu
einer Veranstaltung nach München kam. Einer der damaligen Meister, Kwon Jae-Hwa, blieb
noch bis 1972 in Deutschland und war maßgeblich an der Verbreitung hierzulande beteiligt.
 
Der Siegeszug des Taekwondo begann!