Als einstiges Regelwerk für den Vergleich 
verschiedener Kampfkünste und Kampf-
sportarten in den USA entwickelt, wird
das Kick-Boxen heute mit immer größerer
Beliebtheit als eigenständige Disziplin auf
der ganzen Welt unterrichtet. Durch den
Berliner Georg F. Brückner gelang das
Kick-Boxen erstmalig im Jahre 1974 mit
einem Turnier in den Fokus der Kampf-
sportinteressenten in Deutschland. Der
Verbreitung waren nicht nur hierzulande
keine Grenzen mehr gesetzt.
Das Kick-Boxen setzt sich aus den verschiedenen Kampfkünsten
wie Karate und Taekwondo, sowie dem englischen Boxen zusammen.
Die zu erlernenden Techniken sind daher eine Mischung aus Hand-
und Fußtechniken, die im Kampf miteinander kombiniert werden.
Kick-Box-Veranstaltungen finden in den 
Disziplinen Point-Fighting (Punkt-Stopp),
Light-Contact (Leicht) und Full-Contact
(Vollkontakt) statt. Die meisten dieser
Veranstaltungen sind heute für alle
Kampfsportarten und Verbände offen,
so dass eine Zusammenarbeit der
zahlreichen Verbände eine
Grundvoraussetzung für die vielen
guten Turniere nicht nur in Deutschland
ist.
Bedeutende Persönlichkeiten des Kick-Boxen:
Mike Anderson Ausrichter der ersten
Weltmeisterschaft im Jahre 1974
- Vater des Kick-Boxens
Georg F. Brückner Deutscher Kick-Box-Pionier
sowie die Kampfsportlegenden: Bill Wallace, Chuck Norris, Al Dacascos u.a.. |